[Gastbeitrag]-Hinter den Kulissen eines Fotoshootings

 Wenn es um das Thema Fotografie geht habe ich euch ehrlich gesagt noch nie viel gezeigt oder gar Tipps gegeben. Im Sommer ist bei uns erstmal die Canon eos 700d eingezogen! Darauf folgten viele weitere Objektive wie z.B das 50mm 1.8 oder das 100mm 2.0.

Ich bin mir selbst immer sehr unsicher ob ich da alles richtig mache und möchte euch ja auch nichts falsches erzählen  😉

Heute haben wir aber trotzdem eine Überraschung für euch! Denn wir kennen jemanden der vom Fotografieren sowie Shootings machen sehr viel Erfahrung hat! Die liebe Jasmin vom Hundeblog Sheltiebailey, auch bekannt auf Instagram „Traum vom eigenen Hund“!

Wir lieben ihre mit viel feingefühl geschriebenen Beiträge auf Instagram, Snapchat oder dem Blog! Besonders gerne haben wir aber Ihre „Fotografie“Beiträge! Und heute soll es um ein Beitrag über ein Shooting gehen das sie mit der süßen Bailey im Wald gemacht hat!

Wir wünschen euch viiiiiel Spaß beim Lesen! 🙂

 

Wie entstehen meine Outdoorfotos?

Manchmal nehme ich meine Kamera „einfach nur so“ auf einen Spaziergang mit. Aber wenn ich ehrlich bin kommt das nicht allzu häufig vor. Der Hauptgrund ist, dass eine Spiegelreflexkamera nicht gerade klein und handlich ist. Deshalb entstehen die meisten meiner Fotos, wenn ich mit Bailey ganz bewusst ein kleines Fotoshooting mache. Das bedeutet ich habe bestimmte Fotos oder eine bestimmte Location im Kopf. Dann packe ich meine Kamera (meistens noch weitere Objektive) und natürlich Bailey ein. Häufig fahren wir dann mit dem Auto auch extra irgendwohin.

IMG_3304 Bunter Herbstwald
 
So war es auch im Oktober 2015. Die Kamera, Objektive, ein Spielzeug, jede Menge Leckerlies und gute Laune waren bereits eingepackt. Nun noch schnell die Leine an Baileys Halsband befestigt und es konnte losgehen!
Wir fuhren in einen nahegelegenen Wald und ich hoffte auf ein paar hübsche Herbstfotos mit bunten Farben.
Bei jedem Shooting, das ich mit Bailey mache, lasse ich sie immer erst einmal ihr ‚Ding‘ machen. Das heißt ich leine sie ab und die kleine Maus kann schnüffeln und sich erleichtern. Häufig hilft das auch, sollte sie aufgeregt sein, damit sie etwas runterkommt.
Wir gingen also ein Stück in den Wald und Bailey erschnüffelte begeistert sämtliche Gerüche, die sie finden konnte.
Nach einer Weile rief ich sie zu mir und ließ sie auf dem Weg sitzen.
Ich fange in der Regel immer mit Fotos im Sitzen an, da Bailey das Kommando von Klein auf kennt und ich so in Ruhe meine Kamera einstellen kann. Ich legte mich also bäuchlings auf den Boden.  Das ist übrigens die beste Position um kleine und mittelgroße Hunde zu fotografieren.

 

Die Kamera war eingestellt und der Hintergrund sah richtig schön bunt aus. Also machte ich ein Foto und noch eines und…
Bailey fing an zu bellen und rannte plötzlich auf mich zu. Was war denn nun los?
Verwundert drehte ich mich um und sah, dass in der Ferne zwei Reiter kamen. Bailey findet Pferde ehrlich gesagt gruselig und wenn ich die Pferde nicht als erstes sehe, dann bellt sie immer. Rasch rief ich das kleine Fellmonster also zu mir und lobte sie für ihr Kommen.
Nachdem die Reiter weg waren setzte ich Bailey wieder an dieselbe Stelle auf den Weg. Gut. Die Einstellungen der Kamera passten noch immer.
Ich wollte ein neu erlerntes Kommando ausprobieren und ließ Bailey stehen. Das Stehen klappt bei uns schon recht gut, nur wenn ich mich zum Fotografieren etwas entferne, dann kommt Bailey mir manchmal hinterher.
Aber heute nicht! Sie blieb an Ort und Stelle und ich konnte ein paar schöne Fotos machen.

Das reichte dann auch erst einmal. Ich wollte mir eine neue Location suchen und so gingen wir weiter. In der Zeit konnte Bailey wieder machen wonach ihr die Nase stand. In der Regel handhabe ich es immer so, dass ich ein Fotoshooting mit einem Spaziergang verbinde. Wir machen dann so 5 Minuten lang Fotos und dann geht’s weiter.
Nach einer kurzen Weile entdeckte ich einen Baumstumpf der sogar ein wenig mit Moos bewachsen war. Sofort fingen meine Augen an zu leuchten. Baumstümpfe sind einfach eine super Kulisse! Da musste ich einfach Fotos machen.
Gesagt getan. Ich stellte den Fotorucksack auf den Boden und dirigierte Bailey auf den Stumpf. Bailey kennt es schon, dass sie irgendwo drauf sitzen oder stehen muss und meistens gelingen mir diese Fotos auch am besten. Ich kann nicht genau sagen warum, aber Bailey scheint in diesen Situationen zu verstehen, dass sie einfach nur warten braucht.
Also bleibt sie stehen, sitzen oder liegen (je nachdem was ich von ihr möchte) und während ich auf dem Boden krieche oder hocke, schaut Bailey sich immer munter die Gegend an. Das ist natürlich super, da ich so nicht immer nur Fotos habe, bei denen sie mich steif fixiert. Das habe ich auch nie von ihr verlangt und sie immer gelobt, wenn sie in ihrer Position blieb. Egal ob sie mich dabei angesehen hat oder nicht. Ich denke, dass das ihr Verhalten gefördert hat.

 Nachdem auch die Baumstumpffotos im Kasten äh in der Kamera waren, holte ich einen Ball hervor und spielte eine Runde mit Bailey. Auch das mache ich häufig zwischendrin bei einem Fotoshooting oder spätestens am Ende. Leckerlies sind natürlich toll und Bailey liebt fressen, aber so ein Shooting soll ja insgesamt Spaß machen und auch für meinen Hund ein tolles Erlebnis sein. Motivation ist hier einfach das A und O!

Nach unserer kleinen Spielpause schlenderten wir noch ein wenig weiter und ich entdeckte ein paar wahnsinnig gelbe Bäume. Da schlug mein Fotoherz direkt höher und ich wusste erneut: da muss ich Fotos machen!
Ich ließ Bailey auf einer kleinen Anhöhe sitzen und machte ein paar Testbilder. Die gelben Blätter waren einfach der Wahnsinn! So einen schönen Hintergrund findet man nur im Herbst.
Ich besaß die Frechheit und klaute dem gelben Baum eines seiner Blätter und da Bailey das Kommando ‚Halten‘ beherrscht, durfte sie dieses dann festhalten. Schnell noch ein paar Fotos geknipst, bevor sie es fallen lässt.
„Prima! Klasse.“ Lobend tänzelte ich um Bailey herum und fotografierte.
„Okay“ mit diesem Wort ließ sie das Blatt fallen, kam zu mir gelaufen und neben einem dicken Lob bekam sie ein schmackhaftes Leckerli.

Das sollte es für heute auch gewesen sein. Wenn mich nicht alles täuschte, war das eines der schönsten und erfolgreichsten Shootings mit Bailey. Der herbstliche Wald bietet einfach so viele wundervolle Farben und es gibt dort auch nicht so viele Spaziergänger und Hunde die einen Ablenken können.

Ergebnis des Shootings

Auch am PC hat sich bewahrheitet, dass sich dieses Shooting wirklich mehr als gelohnt hat. Bevor ich mit dem Fotografieren angefangen hatte war mir gar nicht bewusst, wie schön der Herbst doch sein kann. Durch die Fotografie und durch Bailey nehme ich die Natur nun viel bewusster war als früher und genieße die Momente an der frischen Luft. Aktuell freuen wir uns allerdings nicht auf den Herbst, sondern auf den Frühling. Denn der bringt nach dem tristen Winter auch endlich mal wieder ganz viel Farbe ins Bild.
Und während ich den Text hier schreibe, bekomme ich direkt wieder ein Kribbeln in den Fingern. Es juckt mich im wahrsten Sinne des Wortes in den Fingern, mir die Kamera zu schnappen und direkt wieder loszulegen!

Also worauf warten wir noch? Auf geht’s!

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4 Kommentare zu „[Gastbeitrag]-Hinter den Kulissen eines Fotoshootings

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